Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Lexikon: Strategisches Marketing - Unternehmensfüh- rung + Internet   -   Marketing ist eigentlich ...   +   Ländererfahrungen
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Marketing

2-Wer braucht - warum - Marketing ?

Klar, das jeder Kunden braucht, denn davon leben wir, und das Marketing muß dafür sorgen

Aber ist das alles ?

Die Frage wird sich im Laufe dieser kurzen Betrachtung wohl selbst beantworten.

Professor Kotler, der ‚Marketing-Guru' aus USA sagte:

„Um Marketing zu lernen braucht man einen Tag, um es zu beherrschen ein ganzes Leben“

Wo fängt es an, wo hört es auf und was gehört dazu ?

Vorab:
Wir befinden uns heute auf einem ‚Käufermarkt’ - mehr denn je, und sich in den Anfor- derungen immer noch steigernd - im Gegensatz zu dem ‚Verkäufermarkt’ von früher.

Das heißt früher musste – unter Umständen sogar ‚durfte’, denn das Angebot war teilweise sehr knapp - der Kunde das kaufen, was für seinen Bedarf angeboten wurde.

Das traf auf Nahrung genau so zu, wie auf Bekleidung oder auch Maschinen.

Und das Angebot kam meistens aus der Region, in der er lebte – wenn man mal von der Tatsache absieht, dass einige Industrien, beispielsweise die Anlagen-/Automobilindustrie, schon recht frühzeitig auch in anderen Erdteilen tätig war.

Grundsätzlich konnte er nur dass kaufen, was auf dem Markt verfügbar war.

Heute – auf eben diesem Käufermarkt - sagt der Kunde, was er für die optimale Erfüllung seiner Aufgaben/Ziele braucht. Und wer etwas verkaufen will, der muss
  • - die Wünsche seiner Kunden und ihre bevorzugten Einkaufswege kennen
  • - sich – im Zeitalter des INTERNET und des Bemühens aussereuropäischer Produ-   zenten hier vertreten zu sein – gegen Wettbewerb aus aller Welt durchsetzen
  • - ‚nahe am’ Kunden sein, wobei es – je nach Produkt keine Rolle spielt, ob dieses   ‚nahe’ INTERNET heißt oder der Laden um die Ecke
  • - oder, oder, oder … je nach Produkt und Markt/Kundensegment
Ist das dann Marketing ?

Nein, weit gefehlt


Marketing ist eine Unternehmensphilosophie, die dafür sorgt, dass ‚das ganze Unter- nehmen’ auf den Markt ausgerichtet ist.

Und ein Unternehmen besteht nicht nur aus Verkäufern, sondern auch aus dem Einkauf, der Entwicklung, der Produktion und der Finanzabteilung – hierunter können alle anderen Dienstleistungsbereiche subsummiert werden.

Also:
Zum Beispiel bereits die Telefonistin/der Gesprächspartner innerhalb des Unternehmens, der einen Anruf annimmt – und da ist es ganz egal, ob das ein zukünftiger Kunde ist, oder nicht –, entscheidet mit über das Gesamtbild des Unternehmens.

Ist sie/er freundlich, wird auch der Anrufer – was immer er für eine Laune vorher hatte – automatisch etwas besser gestimmt (es könnte ja auch eine Reklamation sein, wer weiß schon vorher, wer anruft !) oder er spricht vielleicht mit anderen (vielleicht sind sogar potentiellen Kunden darunter) darüber, was für ein freundliches Unternehmen das ist und das er gut bedient wurde.

In der Bezeichnung ‚Marketing’ steckt ja eigentlich bereits alles drin.

Die Übersetzung des aus dem Englischen stammenden Bezeichnung ‚Market’ = „Markt“ – das unbekannte und unergründliche Gebilde, aus dem unsere Kunden stammen – egal wo auf der Welt.

Und – so wie bei Ihnen persönlich ja sicher auch - der Kunde will das für ihn beste Produkt zu dem günstigsten Preis erhalten - und wo es her kommt ist nicht mehr wirklich entscheidend !!

Das kann die Marketingabteilung – die ja in der weitesten Form für alle ‚Außenbezie- hungen’ des Unternehmens die Verantwortung hat – alleine aber nicht leisten.

Deshalb …

  • - … muss die Entwicklungsabteilung sich auf die Kundengruppen ‚fokussieren’, die   die Marketingabteilung als interessante Kundensegment herausgefunden und   über deren Wünsche/Trends, etc., sie die Entwicklungsabteilung informiert hat
  • - … muss sich beispielsweise die ‚Produktion’ auf die von der Marketingabtei-   lung herausgefundenen Wünsche der Kunden einrichten und das produzieren,   was durch das Marketing/den Verkauf – auf welchem Wege auch immer – verkauft   werden kann
  • - … muss schließlich die Finanzabteilung dafür sorgen, dass die dafür erforder-   lichen Finanzmittel in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Sei es für neue   Produktionsmittel, um die Produkte für den Markt herstellen zu können, sei es um   die aus anderen Teilen der Welt verlangten anderen Zahlungsbedingungen ggfs.   zwischenfinanzieren zu können, oder sei es um die nötigen Gelder für die Marke-   tingaktionen - wie z. B. Messen, Prospekte Reisen in ferne Länder, oder was auch   immer) zur Verfügung zu haben

Und alles das muss zu den möglichst kostengünstigsten – mindestens aber zu dem für eine bestimmte Kundengruppe besten/optimalen’ Produkt (und auch Preis führen) führen.

Das kann dann die Marketingabteilung (hier > der angeschlossene Vertrieb) verkaufen, hat damit Erfolg und bringt entsprechend Geld (Kostendeckungsbeittrag/Gewinn) in die Kasse – Geld das von der Finanzabteilung für die Entwicklungsabteilung/Produktion benötigt wird, um eben jene Produkte herstellen zu können …. Und der Kreis (Regelkreis) schließt sich.

Ausgangs- wie Endpunkt bleibt aber wieder die Marketingabteilung, denn …
  • - ... die Entwicklungsabteilung ist von Informationen aus dem Markt angewiesen,   um Produkte entwickeln zu können, die bestimmte ‚Markt-/Kundenprobleme’ lösen
  • - ... die Produktionsabteilung kann sich in Menge und Qualität der zu produzie-   renden Produkte nur einstellen, wenn seitens der Marketingabteilung eine vernünf-   tige, glaubhafte (besser ein wenig konservative) Planung vorliegt, welche Produk-   te sie wann wohin verkaufen zu können glaubt … und …
  • - ... die Finanzabteilung kann nur eine vernünftige Finanzplanung machen, wenn   in etwa vorhersehbar ist, wie – aufgrund der Planung der Marketingabteilung –   voraussichtlich die Geldflüsse/Einnahmen/Gewinne sein werden. Sonst kann sie   weder planen, wie die Gehälter zu bezahlen sind, noch ob sie für die Produktions-   abteilung besser Maschinen kauft/least oder vorschlägt bestimmte Produkte an   andere Hersteller ‚unterzuvergeben’.

Das alles ist von der Marketingabteilung abhängig … deshalb >> ‚Firmenphiloso- phie’ = maximale Ausrichtung auf den Markt/unsere Kunden, die das Geld bringen !


Aussagen zu 'produktorientiert' gegenüber 'marktorientiert>' finden Sie >> hier.

In einem kurzen Artikel kann man selbstverständlich nicht auf die Aspekte des 'WIE, WANN, WODURCH, u. v. a. m.' eingehen und das ist auch sehr stark vom Produkt, den anzusprechenden Kunden, in den unterschiedlichen Absatzgebieten der Welt, und nicht zuletzt dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern abhängig.

Aber ich hoffe, es wurde etwas klarer, das Marketing bei weitem nicht nur die PR/Öffent- lichkeitsarbeit im weitesten Sinne ist, sondern ‚das Unternehmen’ schlechthin.

Und
… selbstverständlich hat jede ander der vorgenannten Abteilungen ihre eigene Verant- wortung dazu, was sie wie und am besten/kostengünstigsten macht, aber … letztlich muß auch hier der Markt im Vordergrund stehen, weil wir ohne ihn eben NICHT überleben werden !

Und natürlich kann ein Unternehmen heute nur dann überleben – bei dem weltweiten Wettbewerb der vor unserer Haustüre ist -, wenn die Marketingabteilung ihrer Verantwortung gerecht wird.

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Globalisierung und Marketing

Was ist Globalisierung? - siehe auch >>Einige Definitionen:

- In einer Welt der zunehme ... [mehr]


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