Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Führen und Managen - mit Gottes Hilfe

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Den ersten Hinweis auf eine organisatorische Frage finden wir schon am Anfang der Bibel, im Alten Testament, als Moses vor dem Problem stand dem Volk Recht zu sprechen *ab 2. Mose 18:13*

Jitro, sein Schwiegervater, gab ihm den Rat seine Verantwortung aufzuteilen und sich Männer seines Vertrauens zu suchen, die dem Volk Recht sprechen sollten - anstatt die ganze Last immer selbst zu tragen.

Nur Fälle, die diese aufgrund der Tragweite oder Schwere nicht entscheiden konnten, sollten vor ihn gebracht werden (- genau so sollte es heute auch in den Unternehmen sein, z. B. durch Delegation von Verantwortung)

Der größte und spirituellste Führer des Universums war zweifellos Jesus selbst, denn ER schaffte es eine ziemlich zusammengewürfelte Truppe zu schlagkräftigen Aposteln zu formen, die das Fundament für SEINE Kirche legten. Sie schafften alles das trotz der härtesten Marktbedingungen ihrer Zeit (Verfolgung - bis zum Tode - der ersten Gemein- den).

Auszüge aus einem Interview mit Dr. Siegfried H. Buchholz, ehemaliges Vorstandsmitglied einer Industrieholding und heute Unternehmensberater - dessen Inhalt auch heute noch hochaktuell ist *11 >*:

Titel: ‚Die Zukunft gehört den außergewöhnlichen Menschen'

‚geschäftsmann und christ' (g+c): Sie sind Christ, was bedeutet das für Ihren Beruf?

Dr. Buchholz (Dr. B.): Ich weiß, dass ich mich in erster Linie vor Gott verantworten muss und erst dann vor Menschen - und der Gott der Bibel drückt kein Auge zu. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen wie man … in den sehr komplexen Herausforderungen unserer Welt überleben und seine seelische und geistige Intaktheit behalten kann, ohne einen Ankerplatz, von dem man weiß: ‚Hier ändert sich nichts, hier hält mich einer fest, hier erfahre ich Geborgenheit'

g+c: Sie zitieren in einem Referat, dass Deutschland kein Standortproblem sondern ein Führungsproblem hat …

Dr. B: Manager sind intensiv mit den Aufgaben von heute beschäftigt, sie sind Gegenwarts- bewältiger. Führer hingegen sind in der Regel Zukunftsgestalter, Weichensteller, Wegfinder, auch Visionäre. Ein Begriff wie ‚Chaosmanagment' konnte nur von Führern entwickelt werden, nicht von Managern.

g+c: Warum ?

Dr. B: Ein Manager wird Chaos zu vermeiden suchen, um den höchsten Grad an Stabilität zu erreichen. Deshalb wird er meist auch nichts Gravierendes verändern. Manchmal … muss man aber Dinge verändern. Dann ist der Führer gefragt, der bereit ist, bestehende Systeme zu destabilisieren. Führer sind also Richtungs-Änderer.

g+c: Demzufolge braucht ein Betrieb Führer und Manager?

Dr. B: Erfolgreiche, eigenständige, Unternehmer waren in der Regel beides. Sie konnten sich gar nicht erlauben, das eine oder andere als Prototyp zu sein. Unternehmerischer Erfolg wird sich nur da einstellen, wo beides sinnvoll mit- einander kombiniert wird.

g+c: Und Ihrer Erfahrung nach fehlen öfters die Qualitäten des Führers?

Dr. B: Die ungenügende Ausrichtung auf das, was uns morgen erwartet, ist meines Erach- tens eines der derzeit größten Mankos der deutschen Wirtschaft. Ein bekannter Wirtschafts- fachmann stellte kürzlich nüchtern fest: ‚Deutschland ist der weltbeste Produzent für Pro- dukte des 19. Jahrhunderts.' Ich kenne eine ganze Reihe mittelständischer Betriebe, die Bankrott machten, weil der Chef sich mehr mit seinem Hobby - zum Beispiel der Entwicklung guter Maschinenteile - beschäftigte, als mit dem Verkauf. Er hat viel Energie in die Mittel gesteckt, und zu wenig in das Marketing.

g+c: Was würden Sie einem mittelständischen Unternehmer empfehlen, der das Gefühl hat … zu sehr ‚Manager' … und vom Tagesgeschäft in Anspruch genommen zu sein?

Dr. B: Ich würde ihn zunächst fragen, ob er seine eigenen, für ihn charakteristischen Erfolgsbedingungen kennt und ob er die demnach richtigen Marktpositionen besetzt hat; ob er sich selbst Rechenschaft darüber gibt, wie sich die Branche, in der er arbeitet und sein Geld verdient, entwickelt.

Gute Unternehmer stellen sich immer wieder Zukunftsfragen: ‚Wo, womit und wie verdiene ich in drei, fünf oder sie- ben Jahren noch Geld? In welchem Geschäft bin ich wirklich gut? Und: ‚Wie viel Flexibilität besitze ich; wie schnell und wie gut kann ich mich auf eine neue Entwicklung einstellen?' Solche Fragen schärfen den Blick nach vorn, der Führungskräfte ausgezeichnet.

g+c: Solche Führungskräfte sind dann das wertvollste Kapital eines Unternehmens?

Dr. B: Sie gewinnen immer zentralere Bedeutung. Man kann sagen: ‚Vor zehn Jahren hat Öl diese Zentralstellung ein- genommen, vor fünf Jahren vielleicht die Software, und heute ist es der Mensch. Das wertvollste Kapital, das ein Betrieb besitzt sind außergewöhnliche Menschen.

g+c: Außergewöhnlich in welcher Hinsicht?

Dr. B: Menschen, die sich in unserer schnell komplexer werdenden Welt noch sicher bewegen können, weil sie eine innere Gewissheit über die Richtigkeit ihres Weges haben, die stabil sind, ihre Leistung bringen und dabei noch andere mitziehen. Dazu braucht man eine bestimmte Mischung aus Robustheit auf der einen Seite und Sensibilität auf der anderen Seite. Im Dritten Reich beschrieben die Geschwister Scholl den für sie erstrebenswerten Menschentyp der Zukunft: Eine Kombination von hartem Geist und weichem Herz. ‚Harter Geist' heißt hier Kompromisslosigkeit in Wahrheits- und Wertefragen.

g+c: … und ‚weiches Herz'?

Dr. B: ‚Weiches Herz' steht für die Empfindsamkeit und Hilfsbereitschaft. Was ist die so oft zitierte Führungsqualität ‚soziale Kompetenz' denn anderes als biblische ‚Nächstenliebe'? Letztlich verkörperte nämlich Jesus Christus diese Kombination: harter Geist, weiches Herz. Absolut intolerant in Wahrheitsfragen - aber von einer bodenlosen Barmherzigkeit gegen- über Menschen in Not. So zu werden, das ist unser Auftrag!

Interview mit Dominique Fessler *26 >*

Am Ende wird Herr Faessler nach seinen Empfehlungen für Führungskräfte und Manager gefragt.

Er sagt:

"In unserer postmodernen Gesellschaft ist der Faktor Ewigkeit verloren gegangen. Wir meinen, gut und korrekt zu sein und denken, dass alles irgendwie gut gehen wird. Wenn wir uns bewußt machen, dass das Leben sehr kurz ist und wir weder unseren Körper noch unser Vermögen behalten können, dann lohnt sich die Frage nach der Ewigkeit. Die Bibel sagt klar, daß der Weg in die Ewigkeit nur über Jesus Christus, Gottes Sohn, geht. Das Angebot besteht, wir müssen es - beziehungsweise IHN - nur annehmen.

Ich empfehle deshalb Führungskräften diesen Schritt genau zu prüfen und - wie ich damals - auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen. Jesus wird niemanden enttäuschen"

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